Zwei Wochen vor Ostern hängt an den ersten Haustüren ein Kranz, und das Kind will einen eigenen. Ostersonntag 2027 fällt auf den 28. März; bis dahin reicht ein Nachmittag, je nach Kranz mit einem Spaziergang vorher oder einer Trockenpause dazwischen.
Alle Projekte, Altersangaben und Zeiten stammen aus der Projektdatenbank von klebegeister.de: Einschätzungen der Seite, keine Normwerte, Stand 28.10.2026.
Drei Osterkränze: aus Pappe, aus Eierkarton, aus Zweigen
In der Projektdatenbank habe ich drei Osterkränze erfasst. Sie unterscheiden sich weniger im Alter als im Untergrund: ein Pappteller, ein Ring aus Versandkarton oder Zweige, die das Kind selbst biegt. Davon hängt ab, ob geklebt, getrocknet oder gebunden wird und wo der Kranz später hängen kann.
| Osterkranz | Alter laut Datenbank | Bastelzeit (min) | Vorbereitung (min) | Trocknen | hält zusammen mit |
|---|---|---|---|---|---|
| aus dem Pappteller | 3–7 | 30 | 10 | — | Klebestift |
| Blütenkranz aus dem Eierkarton | 4–8 | 45 | 15 | ≈ 90 min | Bastelkleber |
| aus Zweigen und Naturmaterial | 5–10, mit Hilfe ab 3 | 60 | 10 | — | Biegen und Bindfaden |
Ab 3 Jahren: Papiergras und Eier auf dem Tellerrand
Erwachsene schneiden die Mitte eines unbeschichteten Papptellers heraus, sodass nur der Rand als Ring bleibt, und fertigen eine Eischablone etwa in Daumenlänge. Das Kind reißt grünes Krepppapier in Streifen und klebt es rundherum auf, die Enden dürfen über den Rand stehen. Dann umfährt es die Schablone auf buntem Tonpapier, schneidet sechs bis acht Eier aus und mustert sie mit Filzstiften. Laut Projektkarte hält das Gras besser, wenn der Ring abschnittweise dick mit Klebestift eingestrichen wird.
Osterkranz aus dem Pappteller
- Alter 3–7 Jahre
- Bastelzeit ≈ 30 min
- Hilfe Erwachsene helfen bei einzelnen Schritten
Ein Teller, Papierreste und ein Klebestift genügen; wie die Eier gemustert werden, entscheidet das Kind.
Material: Pappteller (unbeschichtet) (1 (unbeschichtet)), Krepppapier (1 Streifen in Grün), Tonpapier (bunt, 130 g/m²) (Reste in mehreren Farben für die Eier), Kinderschere (abgerundet) (1), Klebestift (1), Filzstifte (einige), Bindfaden oder Paketschnur (1 kurzes Stück zum Aufhängen)
Wenn da: Tonkarton (bunt, 220–300 g/m²), Alte Zeitschriften oder Prospekte
So geht’s
- Erwachsene: Die Tellermitte ausschneiden, sodass nur der breite Rand als Ring bleibt, und aus Tonpapier oder Karton eine Eischablone etwa in Daumenlänge schneiden.
- Krepppapier in schmale Streifen schneiden oder reißen und rundherum auf den Ring kleben; die Enden dürfen über den Rand hinausstehen.
- Die Schablone auf buntes Tonpapier legen, mit einem Stift umfahren und sechs bis acht Eier ausschneiden.
- Die Eier mit Filzstiften verzieren, etwa mit Streifen, Zickzack oder Punkten.
- Die Eier auf das Papiergras kleben, gern leicht schräg und ein wenig über den Rand hinaus.
- Bindfaden oben um den Ring knoten und den Kranz an Tür oder Fenster hängen.
Varianten: Für Jüngere: Erwachsene schneiden die Eier aus, das Kind reißt das Gras und klebt. Für Ältere: Einen Hasenkopf oder ein Küken aus Tonpapier zwischen die Eier setzen.
Tipp: Das Gras hält besser, wenn der Ring abschnittweise dick mit Klebestift eingestrichen wird.
Für Jüngere schneiden Erwachsene die Eier, das Kind reißt und klebt. Mehr aus Papptellern steht beim Basteln mit Papptellern.
Ab 4 Jahren: Eierkartonblüten mit einer Trockenpause
Beim Blütenkranz schneiden Erwachsene aus einem Versandkarton einen Ring etwa in der Größe eines Esstellers und trennen die Mulden des Eierkartons einzeln heraus. In jede Mulde kommen vier oder fünf Schlitze bis knapp zum Boden, die Ecken werden rund: So entstehen Blütenblätter. Das Kind malt Ring und Blüten an, lässt alles etwa eine halbe Stunde trocknen und setzt jede Blüte mit einem kräftigen Klecks Bastelkleber auf den Ring.
Blütenkranz aus dem Eierkarton
- Alter 4–8 Jahre
- Bastelzeit ≈ 45 min
- Trocknen ≈ 90 min
- Hilfe Erwachsene helfen bei einzelnen Schritten
Aus Eierkartonmulden werden Blüten, und weil der Ring aus Versandkarton ist, kommt der Kranz fast ohne gekauftes Material aus.
Material: Eierkarton (Pappe) (1–2 aus Pappe, etwa 12 Mulden), Karton oder Wellpappe (1 Stück, etwa 30 × 30 cm, für den Ring), Bastelschere (spitz) (1 (Erwachsene)), Kinderschere (abgerundet) (1), Plakat- oder Temperafarben (Frühlingsfarben und Grün), Borstenpinsel (dick) (1), Bastelkleber (lösemittelfrei) (1 Flasche), Bindfaden oder Paketschnur (1 kurzes Stück zum Aufhängen)
Wenn da: Tonpapier (bunt, 130 g/m²), Pompons
So geht’s
- Erwachsene: Aus dem Karton einen Ring etwa in Größe eines Esstellers schneiden, mit einem Loch in Untertassengröße, und die Mulden einzeln aus dem Eierkarton schneiden.
- In den Rand jeder Mulde vier oder fünf Schlitze bis knapp zum Boden schneiden und die Ecken rund schneiden; so entstehen Blütenblätter.
- Den Ring grün anmalen, die Blüten innen und außen in verschiedenen Farben.
- Alles etwa eine halbe Stunde trocknen lassen und in der Zeit nach Wunsch Blätter aus grünem Tonpapier schneiden.
- Die Blütenblätter leicht nach außen biegen und jede Blüte mit einem kräftigen Klecks Bastelkleber auf den Ring setzen.
- Blätter in die Lücken kleben und in jede Blüte eine Mitte aus Tonpapier oder einen Pompon drücken.
- Den Kleber gut trocknen lassen, dann Bindfaden um den Ring knoten und den Kranz aufhängen.
Varianten: Für Jüngere: Erwachsene schneiden auch die Blütenblätter ein, das Kind malt und klebt. Doppelte Blüten: Eine etwas kleiner geschnittene Mulde in eine größere kleben.
Pompons sind verschluckbar: Reste nicht bei Kindern unter drei Jahren liegen lassen.
Als Blütenmitte nennt die Karte Tonpapier oder kleine Pompons. Pompons sind verschluckbar; Reste bleiben nicht bei Kindern unter drei Jahren liegen. Wie man Pompons selbst wickelt, steht bei Pompons basteln, weitere Projekte aus dem Karton beim Basteln mit Eierkartons.
Ab 5 Jahren: Ein Naturkranz braucht keinen Kleber, aber die richtigen Zweige
Der Zweigkranz beginnt mit dem Sammeln. Das Kind biegt zwei oder drei lange, biegsame Zweige, etwa von Birke oder Weide, zu einem Ring in Tellergröße und umwickelt die Enden mit Bindfaden; weitere Zweige windet es schraubenförmig darum. Erwachsene binden den Kranz an drei bis vier Stellen fest, bevor Bastschleifen, Federn, Gräser oder ausgeblasene Eier dazukommen. Frisch geschnittene Zweige biegen sich laut Projektkarte leichter, ältere liegen vorher einige Stunden in Wasser. Für Jüngere ab 3 binden Erwachsene den Ring, das Kind steckt nur.
Osterkranz aus Zweigen und Naturmaterial
- Alter 5–10 Jahre
- Bastelzeit ≈ 60 min
- Hilfe Erwachsene helfen bei einzelnen Schritten
Zweige sammeln gehört dazu; der Kranz braucht keinen Kleber, nur Biegen, Stecken und Binden.
Material: Stöcke und Zweige (8–12 lange, biegsame Zweige, etwa von Birke oder Weide), Bindfaden oder Paketschnur (etwa 2 m), Kinderschere (abgerundet) (1 für Faden und Bast), Bast oder Geschenkband (1 Bündel in Frühlingsfarben)
Wenn da: Federn, Blüten und Gräser, Ausgeblasene Eier
So geht’s
- Gemeinsam biegsame Zweige sammeln: von jeder Stelle nur wenige, nur dort, wo Sammeln erlaubt ist, und nur Pflanzen, die sicher ungiftig sind.
- Zwei oder drei Zweige zu einem Ring etwa in Tellergröße biegen, die Enden übereinanderlegen und mit Bindfaden umwickeln.
- Weitere Zweige einzeln einstecken und schraubenförmig um den Ring winden; die dünnen Spitzen zwischen die anderen Zweige schieben.
- Erwachsene: Den Kranz an drei bis vier Stellen mit Bindfaden fest umwickeln und verknoten, damit er beim Schmücken nicht aufgeht.
- Bast in Schleifen um den Kranz binden und Federn, Gräser oder Blüten zwischen die Zweige stecken.
- Nach Wunsch ausgeblasene Eier an Bast in die Mitte hängen und den Kranz aufhängen oder auf den Tisch legen.
Varianten: Für Jüngere ab 3: Erwachsene binden den Ring, das Kind steckt Federn, Gräser und Bastschleifen hinein. Als Tischkranz flach hinlegen und ausgeblasene, bemalte Eier hineinsetzen.
Tipp: Frisch geschnittene Zweige biegen sich leichter als trockene; ältere Zweige vorher einige Stunden in Wasser legen.
Keine giftigen Pflanzen verwenden, etwa keine Eibe, keinen Lebensbaum (Thuja) und keine Narzissen. Wild wachsende geschützte Arten wie Primeln und Schlüsselblumen stehen lassen, nur geringe Mengen nehmen und in Naturschutzgebieten nichts sammeln.
Wie man Eier ausbläst und bemalt, steht bei Ostereier bemalen, weitere Fundstücke beim Basteln mit Naturmaterialien.
Beim Sammeln entscheiden Pflanzenart und Ort
Die Projektkarte schließt Eibe, Lebensbaum (Thuja) und Narzissen aus; alle drei nennt das BfR unter den häufig angefragten Pflanzen mit mittelschwerem Vergiftungsrisiko. Wild wachsende Primeln und Schlüsselblumen sind nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt und bleiben stehen; das gilt auch für Torf-, Weiß- und Hainmoose. Wer Moosarten nicht sicher kennt, lässt Moos nach der Entscheidung dieser Seite im Wald. Was das BfR zu Giftpflanzen rät und was beim Verschlucken zu tun ist:
Naturmaterial sammeln: giftige Pflanzen und Pilze · geprüft am 28.10.2026
- 80 % der Fälle: Kinder bis 9 — Etwa 10 bis 15 % aller Anfragen bei Giftinformationszentren betreffen Pflanzen; rund 80 % der Pflanzenexpositionen betreffen Kinder bis 9 Jahre, ein großer Teil davon Kleinkinder von 1 bis 4 Jahren. Meist bleiben die Fälle ohne oder mit leichten Symptomen; mittlere und schwere Verläufe machen rund 2 bis 3 % aus (BfR). bfr.bund.de
- häufig: Eibe, Goldregen, Maiglöckchen, Holunder — Zu den am häufigsten angefragten Pflanzen mit mittelschwerem Vergiftungsrisiko zählt das BfR Eibe, Holunder, Maiglöckchen, ungekochte Gartenbohnen, Goldregen, Aronstab, Narzissen, Lebensbaum (Thuja), Wolfsmilchgewächse, Wilden Wein und Oleander; mit schwerem Risiko Eisenhut, Herbstzeitlose, Tollkirsche, Schierling, Stechapfel, Rizinus und Engelstrompete. bfr.bund.de
- Reste aufheben, Giftnotruf, kein Erbrechen — Hat ein Kind Pflanzenteile gegessen: Reste aus dem Mund entfernen und aufheben, ein Giftinformationszentrum anrufen oder ärztliche Hilfe suchen und dabei Pflanze, gegessene Teile, Menge, Zeitpunkt sowie Alter und Gewicht des Kindes nennen. Ein bis zwei Gläser Wasser oder Tee sind möglich; keine Milch, kein Salzwasser, kein Erbrechen auslösen (BfR). bfr.bund.de
- Kategorie 3 = hohes, 2 = mittleres Risiko — Das BfR hat 2021 eine Liste besonders giftiger Garten- und Wildpflanzen bekannt gemacht, die bei Kleinkindern schon in geringen Mengen mittelschwere (Kategorie 2) oder schwere, potenziell lebensbedrohliche Vergiftungen (Kategorie 3) auslösen können; sie sollen nicht dort gepflanzt werden, wo Kinder sich aufhalten und spielen. bundesanzeiger.de
- Eibe: Nadeln, Samen giftig — Bei der Eibe sind laut BfR-Broschüre Nadeln und zerbissene Samen giftig, der rote, süßlich schmeckende Samenmantel dagegen nicht; beim Pfaffenhütchen sind Samen, Blätter und Rinde giftig, beim Goldregen Blüten, grüne Früchte und Samen. bfr.bund.de
- Kleinkinder draußen beaufsichtigen — Kleine Kinder sollten in Natur, Garten und auf dem Balkon stets beaufsichtigt und früh über Gefahren aufgeklärt werden; Pflanzen nur dann zum Verzehr sammeln, wenn man sie sicher von giftigen unterscheiden kann (BfR). bfr.bund.de
- Pilze: schon kleine Mengen gefährlich — Bei Pilzen sind Kinder laut BfR besonders gefährdet: Schon kleine Mengen giftiger Pilze können schwere Schäden verursachen. Der Grüne Knollenblätterpilz, der giftigste Pilz in Deutschland, wächst von Juli bis Oktober vor allem in Laubwäldern, aber auch in Parkanlagen. Bei Verdacht Arzt oder Giftinformationszentrum anrufen und Pilzreste aufheben. bfr.bund.de
- Weihnachtsstern: + (Milchsaft reizt) — Der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) ist laut BfR-Broschüre gering giftig (+): giftig ist die ganze Pflanze, besonders der weiße Milchsaft; er kann Haut und Schleimhäute reizen und Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Hinweis des BfR: Flüssigkeit geben, bei Symptomen zum Arzt oder Hautarzt. bfr.bund.de
- nach Kontakt Hände waschen — Der Milchsaft von Wolfsmilchgewächsen, zu denen auch der Weihnachtsstern gehört, kann laut BfR schon bei Hautkontakt reizen; nach Kontakt sollen die Hände so rasch wie möglich gewaschen werden. bfr.bund.de
- Mistel: + (Beeren, Blätter, Stängel) — Die Mistel (Viscum-Arten), beliebt als Adventsschmuck, ist laut BfR-Broschüre gering giftig (+): giftig sind Stängel, Blätter und die weißen Beeren; nur bei größeren Mengen treten Magen-Darm-Beschwerden und Schwitzen auf. Hinweis des BfR: bei Beeren nur Flüssigkeit geben, bei Symptomen zum Arzt. bfr.bund.de
- Stechpalme: ++, ab mehreren Beeren Beschwerden — Bei der Stechpalme (Ilex aquifolium, ++) sind laut BfR-Broschüre Blätter und rote Früchte giftig; mehrere Beeren können Magen-Darm-Beschwerden, auch Herzbeschwerden auslösen. Hinweis des BfR: ausspucken lassen, bei 1 bis 5 Beeren Flüssigkeit geben, bei Symptomen zum Arzt. bfr.bund.de
- Christrose: Kategorie 2 (2021) — Christrosen und andere Nieswurz-Arten (Helleborus) stehen in der BfR-Liste besonders giftiger Pflanzen von 2021 in Kategorie 2 (mittleres Vergiftungsrisiko bei Kleinkindern schon in geringen Mengen), alle Pflanzenteile. Die ältere BfR-Broschüre von 2017 stufte die Christrose noch mit + ein (Blätter, Samen, Wurzeln); die neuere Liste geht vor. bundesanzeiger.de
- Efeu: ++ (Beeren bitter) — Beim Efeu (Hedera helix, ++) sind laut BfR-Broschüre Beeren und Blätter giftig; die Beeren schmecken sehr bitter, größere Mengen sind deshalb unwahrscheinlich. Mehrere Beeren können Magen-Darm-Beschwerden auslösen, größere Mengen Herzrhythmusstörungen. Hinweis des BfR: bis 3 Beeren Flüssigkeit, bei Symptomen zum Arzt. bfr.bund.de
- nicht in der Liste 2021: Weihnachtsstern, Mistel, Stechpalme, Efeu — Weihnachtsstern, Mistel, Stechpalme und Efeu stehen nicht in der BfR-Liste von 2021 der Pflanzen mit mittlerem oder hohem Vergiftungsrisiko für Kleinkinder (Kategorie 2 und 3); aus der dort genannten Gattung Euphorbia sind andere Arten aufgeführt, nicht der Weihnachtsstern. bundesanzeiger.de
Zweige, Gräser und Blüten darf jeder in geringen Mengen für den eigenen Bedarf pfleglich mitnehmen, aber nicht in Naturschutzgebieten und nicht dort, wo ein Betretungsverbot gilt (§ 39 Abs. 3 Bundesnaturschutzgesetz). Die Regeln mit Quelle:
Naturmaterial sammeln: was erlaubt ist und welche Pflanzen geschützt sind · geprüft am 28.10.2026
- Geringe Mengen für den eigenen Bedarf, pfleglich — Jeder darf wild lebende Blumen, Gräser, Farne, Moose, Flechten, Früchte, Pilze, Tee- und Heilkräuter sowie Zweige wild lebender Pflanzen in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf pfleglich aus der Natur entnehmen – aber nur an Stellen, die keinem Betretungsverbot unterliegen (§ 39 Abs. 3 Bundesnaturschutzgesetz, oft „Handstraußregel“ genannt). gilt seit 01.03.2010 · gesetze-im-internet.de
- Nichts ohne vernünftigen Grund ausreißen oder zerstören — Verboten ist, wild lebende Pflanzen ohne vernünftigen Grund von ihrem Standort zu entnehmen, ihre Bestände niederzuschlagen oder zu verwüsten, wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen sowie Lebensstätten von Tieren und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören (§ 39 Abs. 1 Bundesnaturschutzgesetz). gilt seit 01.03.2010 · gesetze-im-internet.de
- Besonders geschützte Arten: nicht pflücken, nicht mitnehmen — Wild lebende Pflanzen der besonders geschützten Arten dürfen nicht aus der Natur entnommen, ihre Standorte nicht beschädigt werden; es ist auch verboten, sie in Besitz zu nehmen. Bei besonders geschützten Tierarten dürfen auch Entwicklungsformen sowie Fortpflanzungs- und Ruhestätten nicht entnommen oder beschädigt werden (§ 44 Abs. 1 und 2 Bundesnaturschutzgesetz). Die Ausnahme für geringe Mengen in § 39 Abs. 3 bezieht sich nur auf § 39 Abs. 1 Nr. 2, nicht auf diese Verbote. gilt seit 01.03.2010 · gesetze-im-internet.de
- Wilde Stechpalme, Eibe, Christrose, Torf- und Weißmoos geschützt — Besonders geschützt sind nach der Bundesartenschutzverordnung unter anderem wild wachsende Stechpalmen, Eiben, Christrosen und andere Nieswurz-Arten, Primeln und Schlüsselblumen, Torfmoose, Weißmoose, Hainmoose sowie Bärlappgewächse. Für Stechpalme, Eibe, Christrosen, Primeln und die genannten Moose gilt der Schutz nur für wild lebende Bestände, nicht für Gartenpflanzen (Bundesartenschutzverordnung, Anlage 1). gesetze-im-internet.de
- Naturschutzgebiet/Nationalpark: Verordnung vor Ort beachten — In Naturschutzgebieten sind alle Handlungen verboten, die das Gebiet oder seine Bestandteile zerstören, beschädigen, verändern oder nachhaltig stören können; die Einzelheiten regelt die jeweilige Schutzgebietsverordnung. Nationalparke sind wie Naturschutzgebiete zu schützen (§ 23 Abs. 2 und § 24 Abs. 3 Bundesnaturschutzgesetz). Wo ein Betretungsverbot gilt, ist auch das Sammeln nach der Handstraußregel nicht erlaubt. gilt seit 01.03.2010 · gesetze-im-internet.de
Für die Haustür passt der Zweigkranz
Alle drei Projektkarten nennen Tür oder Fenster als Platz. Pappteller und Eierkarton sind nach Einschätzung der Seite Kränze für drinnen oder für eine überdachte Tür, weil Pappe bei Regen aufweicht. Wer einen Türkranz für draußen will, nimmt den Zweigkranz und bindet ihn fest. Als Tischkranz liegt er flach, mit bemalten Eiern in der Mitte.
Die Projekte erscheinen, sobald das Script geladen ist.
Einkaufsliste
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Wie der Material-Finder auswählt
- Gesucht wird in der Projektdatenbank dieser Seite (408 Projekte, Stand 19.10.2026). Altersspanne, Bastelzeit, Trockenzeit, Hilfebedarf und Schmutz sind Einschätzungen der Seite, keine Normwerte.
- Ein Projekt passt, wenn das Alter in seiner Spanne liegt, die Bastelzeit in die gewählte Zeit passt und alle Filter zutreffen. Sofort machbar heißt: Jedes Pflichtmaterial ist angekreuzt. Projekte, denen ein oder zwei Dinge fehlen, stehen darunter — mit genau diesen Dingen.
- Kleinteile wie Knöpfe, Perlen, Wackelaugen oder Kastanien sind erst ab 3 Jahren eingeplant (Spielzeugrecht: verschluckbare Teile sind für Kinder unter 36 Monaten nicht zulässig). Werkzeuge wie Heißklebepistole oder Cutter tauchen nur in Schritten für Erwachsene auf.
- Die Vorauswahl „typischer Haushalt“ ist eine Annahme — bitte abwählen, was fehlt. Gespeichert wird nichts; die Auswahl steht nur im Link.
Die Fallstricke
- Trockene, spröde Zweige. Sie brechen beim Biegen; vorher in Wasser legen.
- Kranz nicht festgebunden. Ohne die drei bis vier Bindestellen geht er beim Schmücken wieder auf.
- Beschichtete Pappteller. Laut Materialvokabular nehmen unbeschichtete Teller Farbe an; die Karte nennt ausdrücklich unbeschichtete.
- Zu früh aufgehängt. Der Eierkartonkranz braucht Zeit, bis der Kleber unter den Blüten trocken ist.
Was praktisch hilft
- Den Spaziergang einplanen. Zweige nur an Stellen sammeln, an denen es erlaubt ist, und von jeder Stelle nur wenige.
- Eierkartons aus Pappe sammeln. Ein bis zwei Kartons mit etwa 12 Mulden reichen für einen Kranz.
- Weitere Osterdeko dazunehmen. Nester, Hasen und Fensterbilder stehen bei Osterdeko basteln und Ostern basteln.
Was ich noch nicht weiß
- Wie lange ein Zweigkranz draußen hält. Ob Bast und Bindfaden nach Wochen im Regen nachgeben, steht auf keiner Projektkarte.
- Welche Weiden geschützt sind. Einzelne Weidenarten habe ich in regeln.json noch nicht geprüft; die Karte nennt Weide nur als Beispiel für biegsame Zweige.
Häufige Fragen
Osterkranz basteln mit Kindern?
Die Projektdatenbank von klebegeister.de führt drei Osterkränze für 3 bis 10 Jahre, Stand 28.10.2026. Ab 3 Jahren kleben Kinder Papiergras aus Krepppapier und gemusterte Tonpapiereier auf den Rand eines Papptellers, nach Einschätzung der Seite in etwa 30 Minuten. Ab 4 bemalen sie Blüten aus Eierkartonmulden und kleben sie auf einen Kartonring; dazu kommen etwa 90 Minuten Trockenzeit. Ab 5 biegen sie einen Kranz aus Zweigen und schmücken ihn mit Bast, Federn und Gräsern. Erwachsene schneiden Tellermitte, Kartonring und Mulden und binden den Zweigkranz fest.
Türkranz Ostern selber machen?
Für die Haustür eignet sich auf klebegeister.de vor allem der Osterkranz aus Zweigen, ab 5 Jahren eingeschätzt. Zwei oder drei biegsame Zweige werden zum Ring gebogen, weitere schraubenförmig darum gewunden, und Erwachsene binden den Kranz an drei bis vier Stellen mit Bindfaden fest. Bastschleifen, Federn und Gräser kommen ohne Kleber dazu. Pappteller- und Eierkartonkranz sind nach Einschätzung der Seite für drinnen oder eine überdachte Tür gedacht, weil Pappe bei Regen aufweicht. Gesammelt werden nur ungiftige Pflanzen und nur in geringen Mengen, nicht in Naturschutzgebieten.
Osterkranz basteln aus Naturmaterialien?
Für einen Naturkranz nennt die Projektdatenbank von klebegeister.de acht bis zwölf lange, biegsame Zweige, etwa von Birke oder Weide, dazu etwa 2 m Bindfaden und Bast. Frisch geschnittene Zweige biegen sich leichter, ältere werden einige Stunden in Wasser gelegt. Geschmückt wird mit Federn, Gräsern, Blüten aus dem eigenen Garten und ausgeblasenen Eiern. Eibe, Lebensbaum und Narzissen bleiben draußen, sie stehen beim BfR unter den Pflanzen mit mittelschwerem Vergiftungsrisiko. Wild wachsende Primeln und Schlüsselblumen sind besonders geschützt und werden nicht gepflückt.
Osterkranz aus Pappteller basteln?
Der Pappteller-Kranz ist auf klebegeister.de ab 3 Jahren eingeschätzt und dauert etwa 30 Minuten. Erwachsene schneiden die Tellermitte heraus und fertigen eine Eischablone in Daumenlänge. Das Kind reißt grünes Krepppapier in Streifen und klebt es als Gras auf den Ring, umfährt die Schablone auf buntem Tonpapier, schneidet sechs bis acht Eier aus, mustert sie mit Filzstiften und klebt sie schräg auf das Gras. Ein Stück Bindfaden oben dient als Aufhänger. Die Karte nennt unbeschichtete Pappteller. Für Jüngere schneiden Erwachsene die Eier aus.
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