Origami-Kranich falten mit Kindern: ab welchem Alter, welche Modelle vorher üben, welches Papier, der schwierigste Schritt und ein Kranich-Mobile aus sechs bis neun Kranichen

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Das Quadrat liegt auf dem Tisch, die ersten Diagonalen sind gefaltet, und dann kommt der Schritt, an dem aus einem flachen Papier eine lange Raute werden soll. Beim Kranich entscheidet sich an dieser Stelle, ob am Ende ein Vogel mit Hals und Flügeln dasteht oder ein zerknittertes Viereck.

Alle Alters- und Zeitangaben stammen aus der Projektdatenbank von klebegeister.de: Einschätzungen der Seite, keine Normwerte, Stand 28.10.2026. Einfachere Faltmodelle sammelt Origami mit Kindern.

Der Kranich steht ab 9 Jahren in der Datenbank, zwei Jahre nach dem Frosch

Für den Kranich habe ich in der Projektdatenbank 9 bis 14 Jahre eingetragen, mit etwa 30 Minuten und mittlerem Hilfebedarf. Unter den Faltprojekten beginnen außer ihm nur das Kranich-Mobile und der Fröbelstern erst ab 9 (Stand 28.10.2026). Die Tabelle zeigt einen möglichen Lernweg durch die Faltprojekte der Datenbank, in dem jedes Modell einen Handgriff übt, den der Kranich später braucht.

Modell Alter laut Datenbank Bastelzeit (min) Übt für den Kranich
Hundegesicht 4–8 10 Diagonale genau falten
Papierschiff 5–10 15 eine Form aufziehen und flach drücken
Springender Frosch 7–12 20 Seiten zusammenschieben, Lagen ineinander
Windradstern aus acht Teilen 8–14 45 Kanten exakt an die Mittellinie legen
Kranich 9–14 30 alles zusammen
Kranich-Mobile 9–14 90 sechs bis neun Kraniche, dann fädeln

Die Zuordnung „übt für den Kranich“ ist meine Einteilung der Seite, keine Lehrmethode. Die ersten vier Modelle stehen mit Projektkarte bei Origami mit Kindern.

Die Faltschritte stehen auf der Projektkarte

Falten

Kranich falten

  • Alter 9–14 Jahre
  • Bastelzeit ≈ 30 min
  • Hilfe Erwachsene helfen bei einzelnen Schritten

Ein klassisches Faltmodell aus einem einzigen Quadrat; wer die Grundform einmal sicher kann, faltet weitere Kraniche schnell nach.

Material: Faltpapier (quadratisch) (1 Quadrat von 15 × 15 cm, dünnes Papier)

Wenn da: Druckerpapier (weiß)

So geht’s
  1. Das Quadrat mit der Farbseite nach oben einmal längs und einmal quer zur Hälfte falten und wieder öffnen; wenden und beide Diagonalen falten und öffnen.
  2. Die Falten zusammenschieben, bis ein kleines, doppellagiges Quadrat entsteht; die offene Spitze zeigt nach unten.
  3. Auf der oberen Lage die beiden unteren Kanten zur Mittellinie falten, die obere Spitze über diese Kanten nach unten knicken und alles wieder öffnen.
  4. Die obere Lage an der unteren Spitze fassen und entlang der waagerechten Falte nach oben ziehen, dabei die Seiten an den Vorfalten nach innen legen; es entsteht eine lange Raute. Auf der Rückseite genauso falten.
  5. Auf beiden Seiten die unteren Kanten der oberen Lage noch einmal zur Mitte falten, sodass die beiden unteren Spitzen schmal werden.
  6. Beide schmalen Spitzen zwischen den Lagen schräg nach oben herausklappen und die Falten flach drücken; eine wird der Hals, die andere der Schwanz.
  7. Die Spitze des Halses ein kleines Stück nach unten zwischen die Lagen knicken; das ist der Kopf.
  8. Die Flügel nach unten falten und vorsichtig vom Körper weg ziehen, bis sich die Mitte etwas wölbt.

Varianten: Zum Einstieg: Ein Quadrat von 20 cm nehmen, die Lagen lassen sich dann leichter greifen. Für Geübte: Mit kleineren Quadraten mehrere Kraniche für ein Mobile falten.

Tipp: Jede Falte mit dem Fingernagel scharf nachziehen; ungenaue Vorfalten machen das Herausklappen von Hals und Schwanz schwer.

kaum Schmutz

Die Karte führt in acht Schritten vom Quadrat zum Kranich. Schwierig wird es beim vierten Schritt: Die obere Lage wird nach oben gezogen, während sich die Seiten an den Vorfalten nach innen legen. Das gelingt nur, wenn die Falten aus den Schritten davor scharf und genau sitzen. Deshalb rät die Karte, jede Falte mit dem Fingernagel nachzuziehen. Ungenaue Vorfalten zeigen sich später noch einmal, wenn Hals und Schwanz zwischen den Lagen herausgeklappt werden. Die Karte schätzt den Hilfebedarf als mittel ein: Erwachsene falten am besten auf einem eigenen Blatt Schritt für Schritt mit, statt dem Kind das Papier aus der Hand zu nehmen.

Für den ersten Kranich hilft ein großes, dünnes Quadrat

Die Karte nennt ein Quadrat von 15 × 15 cm aus dünnem Papier und für den Einstieg ein Quadrat von 20 cm, weil sich die Lagen dann leichter greifen lassen. Als Ersatz für Faltpapier nennt das Materialvokabular quadratisch zugeschnittenes Druckerpapier. Ein A4-Blatt misst nach DIN EN ISO 216 genau 210 × 297 mm; legt man die kurze Kante schräg auf die lange und schneidet den Rest ab, entsteht rechnerisch ein Quadrat mit 21 cm Kante. Das liegt nah an den 20 cm, die die Karte zum Üben vorschlägt. Halbiert man das A4-Blatt quer, ergibt jedes A5-Blatt ein Quadrat mit 14,8 cm Kante für den zweiten Kranich.

Fertige Faltblätter haben laut Vergleich Origami-Papier meist 15 × 15 cm und zwischen 60 und 130 g/m². Das dünnste im Vergleich ist dieses:

100 Faltblätter 15 × 15 cm, 60 g/m², 10 Farben, durchgefärbt laut Heyda

Heyda Faltblätter uni 204875514 — 100 Blatt 15 × 15 cm, 60 g/m², 10 Farben, durchgefärbt

nach Datenblatt bewertet
  • Blatt je Packung 100 Blatt
  • Kantenlänge (quadratisch) 15 cm
  • Grammatur 60 g/m²
  • Farben im Pack 10 Farben
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Daten laut knorrprandell.com

Wie gut 60, 70 oder 80 g/m² beim Kranich falten, nennt kein Hersteller; ich habe es nicht ausgewertet.

Für das Kranich-Mobile werden sechs bis neun Kraniche gefädelt

Falten

Kranich-Mobile

  • Alter 9–14 Jahre
  • Bastelzeit ≈ 90 min
  • Hilfe Erwachsene helfen bei einzelnen Schritten

Die Faltarbeit lässt sich gut auf mehrere Nachmittage verteilen; zum Schluss werden die Kraniche nur noch aufgefädelt.

Material: Faltpapier (quadratisch) (6–9 Quadrate von 10–15 cm in passenden Farben), Stöcke und Zweige (1 gerader Zweig, etwa 40 cm lang), Stickgarn (bunt) (3 Fäden von je etwa 50 cm, dazu 1 Faden zum Aufhängen), Stumpfe Stopfnadel (1), Holzperlen (groß) (9–12), Kinderschere (abgerundet) (1)

So geht’s
  1. Sechs bis neun Kraniche falten wie beim Projekt Kranich falten und die Flügel dabei nur leicht ausbreiten.
  2. An das Ende jedes Fadens eine Holzperle knoten; sie trägt den untersten Kranich.
  3. Den Faden in die Nadel fädeln, von unten durch die Körpermitte eines Kranichs stechen und ihn bis zur Perle hinunterschieben.
  4. Etwa eine Handbreit darüber eine weitere Perle aufknoten und den nächsten Kranich auffädeln; je Faden zwei oder drei Kraniche.
  5. Die drei Fäden in verschiedenen Längen am Zweig festknoten, sodass die Kraniche gestaffelt hängen.
  6. Erwachsene: Den Aufhängefaden an beiden Enden des Zweigs festknoten, das Mobile hoch aufhängen und die Fäden verschieben, bis der Zweig waagerecht hängt.

Varianten: Zu zweit: Ein Kind faltet, das andere fädelt auf. Statt eines Zweigs zwei über Kreuz gebundene Stöcke nehmen; dann passen vier Fäden daran.

Tipp: Die Perle muss größer sein als das Stichloch, sonst rutscht der Kranich durch; zur Not einen zweiten Knoten darüber setzen.

Das Mobile außer Reichweite kleiner Kinder aufhängen, nicht über Babybett, Wickeltisch oder Kinderwagen, denn Schnüre können sich um den Hals wickeln. Perlen sind verschluckbar: Reste wegräumen, wenn Kinder unter drei Jahren im Haus sind.

kaum Schmutz

Das Mobile braucht laut Karte etwa 90 Minuten und lässt sich gut auf mehrere Nachmittage verteilen: erst falten, zum Schluss fädeln. Drei Fäden von je etwa 50 cm tragen zwei oder drei Kraniche, jeweils auf einer Holzperle, die größer sein muss als das Stichloch. Die Kraniche können dafür aus kleineren Quadraten von 10 bis 15 cm sein. Den Aufhängefaden knoten Erwachsene an beide Enden des Zweigs und verschieben die Fäden, bis der Zweig waagerecht hängt. Wie man Mobiles allgemein ausbalanciert, steht bei Mobile basteln.

Schnüre und Perlen gehören nicht in die Nähe kleiner Kinder

Die Projektkarte hängt das Mobile außer Reichweite kleiner Kinder auf, nicht über Babybett, Wickeltisch oder Kinderwagen. Die Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG verlangt für Spielzeug, das mit Schnüren an Kinderbetten befestigt wird, den Hinweis, es zu entfernen, sobald das Kind auf allen Vieren zu krabbeln versucht; ein gebasteltes Mobile ist kein geprüftes Spielzeug. Holzperlen führt das Materialvokabular als verschluckbar und erst ab 3 Jahren:

Schnüre, Kordeln, Ketten: Strangulation bei Kleinkindern · geprüft am 28.10.2026

  • Strangulationsrisiko ausschließen (alle Altersgruppen) — Spielzeug und Teile davon müssen das Risiko der Strangulation ausschließen (Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG, Anhang II Teil I Nr. 4 Buchst. a). Da keine Altersgruppe genannt ist, gilt die Anforderung laut Regierungspräsidium Kassel für Spielzeug aller Altersgruppen. gilt seit 20.07.2011 · eur-lex.europa.eu
  • Kinderbett-Spielzeug entfernen, sobald das Kind krabbeln will — Spielzeug, das mit Schnüren, Bändern, elastischen Bändern oder Gurten an Wiegen, Kinderbetten oder Kinderwagen befestigt wird, muss auf der Verpackung und dauerhaft am Spielzeug den Warnhinweis tragen: „Um mögliche Verletzungen durch Verheddern zu verhindern, ist dieses Spielzeug zu entfernen, wenn das Kind beginnt zu versuchen, auf allen Vieren zu krabbeln.“ (RL 2009/48/EG, Anhang V Teil B Nr. 9). Die neue Spielzeugverordnung behält Anforderung und Warnhinweis ab dem 1. August 2030 bei (VO (EU) 2025/2509, Anhang II Teil I Nr. 4 Buchst. a, Anhang III Nr. 10). gilt seit 20.07.2011 · eur-lex.europa.eu
  • EN 71-1 (2014): 220 / 300 / 800 mm — Die Norm EN 71-1 konkretisiert das für Spielzeug für Kinder unter 36 Monaten. Nach der Fassung DIN EN 71-1:2014, die das Regierungspräsidium Kassel 2014 als Prüfgrundlage nutzte, galten u. a.: Schnüre, die durch Verwicklung eine Schlaufe bilden können, höchstens 220 mm; Schnüre mit freiem Ende höchstens 300 mm; Zugschnüre an Nachziehspielzeug höchstens 800 mm; feste Schlaufen höchstens 380 mm Umfang. EN 71-1 ist eine Norm, keine Rechtsvorschrift; die Anforderungen an Schnüre wurden seither geändert (EN 71-1:2014+A1:2018), die aktuellen Werte stehen nur im Normtext. rp-kassel.hessen.de
  • 2014: 26 % der Kleinkind-Spielzeuge mit zu langen Schnüren — Bei der hessischen Marktüberwachung 2014 hielten 16 von 61 Spielzeugen für Kinder unter 36 Monaten (26 %) die Anforderungen an Länge und Umfang der Schnüre nicht ein, darunter Fädelspielzeug mit bis zu 1 240 mm statt 300 mm Schnur und Nachziehspielzeug. Bei Yoyo-Bällen lagen 6 von 9 über der zulässigen Anfangslänge des Gummibands von 370 mm. rp-kassel.hessen.de
  • Schnullerkette höchstens 22 cm (Schweiz) — Das Kantonale Labor Zürich nennt für Schnüre und Ketten an Spielzeug für Kinder unter 18 Monaten eine Höchstlänge von 22 cm nach Schweizer Spielzeugrecht; der Halsumfang von Kindern bis 36 Monate liegt im Mittel bei 24 cm. Selbst geknüpfte Nuggi- bzw. Schnullerketten dürfen danach nicht länger als 22 cm sein, nicht verlängert und nicht an Schnüren, Bändern oder losen Kleidungsteilen befestigt werden und sind vor jedem Gebrauch zu prüfen (ausländische Behörde, Schweizer Recht). zh.ch
  • Kordeln, Schals, Seile und Helme weg vom Klettergerüst — Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung rät für Kita und Familie: Schlauchschals statt Wickelschals, Kapuzen mit Druckknöpfen oder Klett oder nach innen schlagen, bei Kordeln und Schnüren auf Sollbruchstellen achten, Schlüsselbänder und lange Halsketten vor dem Spielen auf Spielgeräten ablegen. Springseile, Pferdegeschirre und andere Spielzeuge mit Seilen sowie Fahrradhelme gehören nicht auf Spielgeräte oder Kletterbäume (Empfehlung der DGUV, keine Rechtsnorm). publikationen.dguv.de
  • Kleidung ohne Kordeln — Die BAG Mehr Sicherheit für Kinder nennt Schnullerketten, Schnüre am Bettchen, an Spieluhren oder Mobiles als Gefahr, weil sie sich um den Babyhals wickeln können; bei älteren Kindern Kordeln an Kleidung, Riemen am Fahrradhelm, Rucksackgurte und Schlüsselbänder. Sie rät, Kinderkleidung ohne Kordeln zu kaufen (Empfehlung der BAG Mehr Sicherheit für Kinder, keine Rechtsnorm). kindersicherheit.de

Was im Haus liegt, sortiert der Material-Finder

Faltpapier oder Druckerpapier reicht für den Kranich. Der Material-Finder zeigt, welche Projekte für dieses Alter mit dem vorhandenen Material sofort gehen.

Was ist im Haus?
Küche & Haushalt
Altpapier & Gelber Sack
Natur
Papier & Karton
Schneiden & Kleben
Malen & Farbe
Bastelbedarf
Kneten & Modellieren
Wolle, Stoff & Faden

Die Projekte erscheinen, sobald das Script geladen ist.

Wie der Material-Finder auswählt
  • Gesucht wird in der Projektdatenbank dieser Seite (408 Projekte, Stand 19.10.2026). Altersspanne, Bastelzeit, Trockenzeit, Hilfebedarf und Schmutz sind Einschätzungen der Seite, keine Normwerte.
  • Ein Projekt passt, wenn das Alter in seiner Spanne liegt, die Bastelzeit in die gewählte Zeit passt und alle Filter zutreffen. Sofort machbar heißt: Jedes Pflichtmaterial ist angekreuzt. Projekte, denen ein oder zwei Dinge fehlen, stehen darunter — mit genau diesen Dingen.
  • Kleinteile wie Knöpfe, Perlen, Wackelaugen oder Kastanien sind erst ab 3 Jahren eingeplant (Spielzeugrecht: verschluckbare Teile sind für Kinder unter 36 Monaten nicht zulässig). Werkzeuge wie Heißklebepistole oder Cutter tauchen nur in Schritten für Erwachsene auf.
  • Die Vorauswahl „typischer Haushalt“ ist eine Annahme — bitte abwählen, was fehlt. Gespeichert wird nichts; die Auswahl steht nur im Link.

Alle Filter gibt es unter Material-Finder, weitere Ideen für dieses Alter bei Basteln mit 10-Jährigen.

Die Fallstricke

  • Weiche Vorfalten. Ohne scharf gezogene Knicke legen sich die Seiten im vierten Schritt nicht nach innen.
  • Zu dickes Papier. Die Karte nennt dünnes Papier, weil sich beim Kranich viele Lagen übereinander falten.
  • Zu kleines Quadrat zum Üben. Mit 20 cm lassen sich die Lagen laut Karte leichter greifen als mit 15 cm.
  • Perle kleiner als das Stichloch. Dann rutscht der Kranich durch; zur Not einen zweiten Knoten setzen.

Was praktisch hilft

  1. Erst den Frosch. Er übt das Zusammenschieben von Lagen, das der Kranich in größerem Maß braucht.
  2. Mitfalten statt zeigen. Ein eigenes Blatt in der Hand der Erwachsenen macht jeden Schritt sichtbar.
  3. Pause nach der Grundform. Die lange Raute aus Schritt 4 lässt sich hinlegen und später weiterfalten.
  4. Zu zweit am Mobile. Laut Variante faltet ein Kind, das andere fädelt auf.

Was ich noch nicht weiß

  • Ob der Kranich mit 9 gelingt. Die Altersangabe ist eine Einschätzung der Seite; Rückmeldungen fehlen noch.
  • Welche Grammatur am besten passt. Die Hersteller nennen nur Gewicht und Format, keine Eignung für bestimmte Modelle.

Häufige Fragen

Kranich falten Anleitung

Die Faltschritte stehen auf der Projektkarte „Kranich falten“ von klebegeister.de, in acht Schritten von einem Quadrat mit 15 × 15 cm bis zu den ausgebreiteten Flügeln. Am Anfang stehen Mittel- und Diagonalfalten, aus denen ein kleines, doppellagiges Quadrat entsteht. Daraus wird auf beiden Seiten eine lange Raute, aus deren schmalen Spitzen später Hals und Schwanz herausgeklappt werden; eine Spitze wird zum Kopf geknickt. Der schwierigste Schritt ist das Hochziehen der oberen Lage zur Raute. Die Karte rät, jede Falte mit dem Fingernagel scharf nachzuziehen und für den Einstieg ein Quadrat von 20 cm zu nehmen.

Kranich falten ab welchem Alter

Die Projektdatenbank von klebegeister.de schätzt den Origami-Kranich ab etwa 9 Jahren ein, mit rund 30 Minuten Bastelzeit und mittlerem Hilfebedarf. Das ist zwei Jahre später als der springende Frosch, der ab etwa 7 Jahren eingetragen ist. Wer jünger ist, übt vorher Modelle, die einzelne Handgriffe des Kranichs enthalten: das Hundegesicht für genaue Diagonalen ab 4, das Papierschiff für das Aufziehen einer Form ab 5, den Frosch für ineinandergeschobene Lagen ab 7. Entscheidend ist weniger das Alter als die Genauigkeit der Vorfalten. Alle Angaben sind Einschätzungen der Seite, keine Norm.

Welches Papier für Origami Kranich

Die Projektkarte von klebegeister.de nennt ein Quadrat von 15 × 15 cm aus dünnem Papier, für den ersten Versuch ein Quadrat von 20 cm. Als Ersatz für Faltpapier eignet sich quadratisch zugeschnittenes Druckerpapier: Aus einem A4-Blatt mit 210 × 297 mm nach DIN EN ISO 216 entsteht rechnerisch ein Quadrat mit 21 cm Kante, aus einem halben Blatt eines mit 14,8 cm. Fertige Faltblätter haben laut Herstellerangaben im Vergleich Origami-Papier meist 15 × 15 cm und 60 bis 130 g/m². Welche Grammatur sich für den Kranich am besten eignet, nennt kein Hersteller.

Kranich Mobile basteln

Für ein Kranich-Mobile nennt die Projektkarte von klebegeister.de sechs bis neun gefaltete Kraniche aus Quadraten von 10 bis 15 cm, einen geraden Zweig von etwa 40 cm, drei Fäden Stickgarn von je etwa 50 cm, eine Stopfnadel und 9 bis 12 Holzperlen. An das Fadenende kommt eine Perle, der Kranich wird von unten durch die Körpermitte gefädelt, eine Handbreit darüber folgt die nächste Perle. Nach der Einschätzung der Seite dauert das etwa 90 Minuten ab 9 Jahren. Das Mobile hängt außer Reichweite kleiner Kinder und nie über Babybett oder Wickeltisch.

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